Die freitägliche Biketour auf das Rinderweidhorn spürte ich zwar noch etwas in den Muskeln, aber da Marko schon am Dienstag gefragt hatte, ob ich mit ihm eine Biketour machen würde, versetzte ich mich abermals in den Sportmodus. Mit Marko war ich erstmals zusammen in den Bergen unterwegs. Wir hatten uns in der Kerngruppe «neue Website SAC Pilatus» kennengelernt und wollten schon lange zusammen z'Bärg gehen. Ein paar Anläufe bzw. Anfragen im Skiwinter versandeten, weil jeweils einer von uns nicht verfügbar war. So wurde es Herbst 2018, in welchem unser Website-Baby schon fast live ging, bis wir unser Vorhaben in die Tat umsetzen konnten. Kurz vor dem Launch schafften wir es also am heutigen Tag, etwas Bergsportliches zusammen zu unternehmen. Meine Vermutung, dass Markos Konditions- und Leistungslevel sich in anderen Sphären bewegen würde, bestätigte sich im Laufe der Tour eindeutig. Wo ich zwecks Atmens bald einmal keine Konversation mehr betreiben konnte, bewegte sich Markos Puls kaum aus dem Ruhebereich. Dabei ist die Tour auf den Hüenerhubel mit dem Sonnenberg zusammen eine für meine Verhältnisse ganz anständige Unternehmung mit mehr als 1800 Höhenmetern. Ich kannte sie vom letzten Jahr und hatte Marko von ihr erzählt. Von meinen Vorschlägen (Waldstätter Tour, Bürgenstock, Rigi) interessierte ihn der Hüenerhubel am meisten. Dies vor allem der Abfahrt wegen, die ich ihm begeistert geschildert hatte. Wie bei meinem Besuch anno 2017 fuhren wir von Adligenswil aus los, durchquerten die Stadt Luzern und nahmen die Rampe hinter dem Bruchquartier auf den Sonnenberg in Angriff. Dieser Prolog wartet nach dem Aufstieg schon mit einer ersten coolen Abfahrt ins Renggloch hinunter auf, bevor es durch den Stösswald hinauf zum Chräigütsch geht. Das war gegenüber der Tour 2017 eine kleine Abkürzung: damals fuhr ich übers Holderchäppeli. Ohne grosse Pausen zogen wir den Aufstieg dann bis auf den Hüenerhubel durch und gönnten uns erst beim kleinen Aussichtspunkt des Hubels eine kleine Rast. Die lange Abfahrt bis zum Rümlig runter hielt abermals ihr Versprechen. Auch Marko zeigte sich begeistert davon. Nach der giftigen Gegensteigung nach Schwarzenberg sausten wir nach Malters hinunter und liessen uns vom stattlichen Rückenwind der Kleinen Emme und später der Reuss entlang buchstäblich nach Hause blasen. Dort setzten wir uns mit einem Bier auf unsere Hollywood Schaukel, genossen die Abendsonne und berichteten über allerlei aktuelle Fragen. |
Id | 2756 |
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Datum | 23.09.2018 |
Tour | Sonnenberg - Hüenerhubel |
Ziel_erreicht | Ja |
Route | Adligenswil - Würzenbach - Luzern - Gütschwald - Sonnenberg - Ränggloch - Stösswald - Chräigütsch - Eigenthal - Trockenmatt - Trockenmattegg - Hüenerhubel - Gummli - Grünenwald - Schwarzenberg - Malters - Blatten - Kl. Emme - Emmenbrücke - Rathausen - Ebikon - Adligenswil |
Gipfel | Hüenerhubel 1577m; Sonnenberg 800m |
Begleiter | Marko |
Gebiet | Zentralschweiz |
Tourentyp | Biketour |
HM_rauf | 1879 |
HM_runter | 1879 |
Distanz_KM | 60.47 |
Verhaeltnisse | Warmer, schöner Frühherbsttag. Rückenwind der Kl. Emme entlang |
Huetten | |
Featured_Foto | tbi_2018-09-23.jpg |
Tourenideen | |
Aufstiegszeit | 03:15:00 |
Abstiegszeit | 02:15:00 |
Schwierigkeit | ZS |
Wetter | schön - windig |
Material | Bikematerial |
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