Littauerberg – Ruswilerberg – Ämmeberg

Littauerberg – Ruswilerberg – Ämmeberg
Kapelle beim Unter Herreweg bei Ruswil

Glück, etwas Vorausplanung und ein zwickender Ischiasnerv waren die Zutaten für diesen herrlichen frühlingshaften Wandertag im heimischen Luzerner Hinterland. Glückhaft war das Zwischenhoch in diesem ansonsten eher trüben Wettergebräu des Monatsendes. Sage und schreibe drei Mal in diesem Frühling hatte es den Tulpen in unserem Garten auf ihre hübschen Köpfe geschneit. Aber der 1. Mai hatte keine neue Ladung Nassschnee im Gepäck. Die Vorausplanung war durch meinen Freitagabtausch im Geschäft gelungen: der heutige Mittwoch, an dem wir eigentlich hätten arbeiten sollten, bescherte sowohl Felicitas wie mir freie Wanderstunden. Und schliesslich hatte auch der zwickende Rücken seinen Anteil an der Sportartenwahl: für eine Skitour (es lag durchaus noch genügend Schnee weitherum) wollte sich keine echte Motivation einstellen. 

Da es immer noch viele schöne blühende Apfelbäume um uns herum gab, wollte ich nicht weit weg fahren. Und besagter Rücken mochte eher flache Wanderprofile anstelle der üblichen Steilaufstiege. Die im Blogtitel erwähnten Berge entlang der kleinen Emme waren also gerade richtig. Ein Start um zehn Uhr genügte auch vollauf. Wir fuhren per Auto nach Littau und liessen es dort am Bahnhof stehen, damit wir später von Malters zurückfahren konnten. Aus Malters sollte dann vor lauter Landschaftsbegeisterung Werthenstein werden. Mit der guten öV Erschliessung in der Schweiz sind solche rollenden Marschplanungen ja kein Problem. 

Immer wieder zückten wir unsere Fotoapparate und fotografierten die blühenden Gärten und Obsthaine. In Hellbühl wollten wir eigentlich einkehren, liessen uns aber vom Verkehrslärm im ehemals ruhigen Bauerndorf schockieren und umstimmen. Wir kauften ein feines Picknick und beschlossen, dieses in Ruhe weit weg von der Strasse zu geniessen. Bei der Panoramatafel «Hueb» fanden wir den perfekten Spot dafür. 

Nach der Stärkung ging es weiter dem Kapellenweg der Luzerner Landschaft entlang bis Ruswil. Weil es dort keine schlauen Busverbindungen zurück nach Littau gab, peilten wir Werthenstein an, welches wir etwa um 16:15 Uhr erreichten. Zufrieden mit der gewanderten 20km-Strecke stiegen wir in den Zug und hatten Freude an den vielen schönen Bildern auf unseren Smartphones. 

Id2792
Datum01.05.2019
TourLittauerberg - Ruswilerberg - Ämmeberg
Ziel erreichtJa
RouteLittau Bahnhof - Thorenberg - Littauerberg - Hellbühl - Panoramatafel Hueb - Guetischwand - Ruswil - Schächbelerwald - Werthenstein
Gipfel(Kein Gipfel) 0m
BegleiterFelice
GebietZentralschweiz
TourentypWanderung
HM aufwärts509
HM Abstieg394
Distanz km19.75
VerhältnisseWunderbare trockene Frühlingsverhältnisse
Hütten
Feat. Fototbi_2019-05-01.jpg
Tourenideen
Aufstiegszeit05:15:00
Abstiegszeit00:00:00
SchwierigkeitT1
Wetterschön - leicht bewölkt
MaterialWanderung leicht

volle Distanz: 18542 m
Maximale Höhe: 777 m
Gesamtanstieg: 584 m
Gesamtabstieg: -465 m
Gesamtzeit: 05:18:56
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